Dämonische Leinwände. Teil III - Beyond

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Reaktor Wien, 2019, Diagonale – Festival des österreichischen Films 2020, Graz

Teil III – Beyond wurde in Wien und Niederösterreich gedreht. Dichotomien von Urbanem und Länd­lichem, Zeitgenössischem und Historischem, konkreten Orten und dem virtuellen Raum bilden den Abschluss der Trilogie. Behandelt wird die filmhistorische Ära der späten 80er Jahre bis heute.

Es spielen Elemente des Bodyhorrors und Splatterfilms ebenso eine Rolle wie ironisch gebrochene Zitate und Rückgriffe auf die Klassiker des Genres. Von Schrecken und Überforderung durch techni­sche Errungenschaften, über unterbewusste und verdrängte Ängste und deren Verbildlichung etwa bis hin zu bereits vorher schon intensiv behandelten religiösen Motiven wie Besessenheit bildet sich die heterogene Szenerie heraus. Die Fähigkeit des Horrorfilms sich selbst zu kommentieren als auch eine Beschäftigung mit aktuellen Übertragungsformen und Aufzeichnungsmöglichkeiten von Medien generell wird hier vertieft. Gleichzeitig wird dem hohen Maß an Ironie, Selbstreferenzialität und ande­ren klassisch-postmodernen Motiven und Vorgangsweisen denen man im zeitgenössischen Horror-Genre begegnet Rechnung getragen.

 Thomas Hörl

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6-channel video installation

Reaktor Vienna, 2019, Diagonale – Festival of Austrian Film 2020, Graz

 

Teil III – Beyond was filmed in Vienna and Lower Austria. Dichotomies of urban and rural, contemporary and historical, concrete locations and virtual space form the conclusion of the trilogy. It explores the film-historical era from the late 1980s to the present day.

Elements of body horror and splatter films play a role, as do ironically fractured quotations and references to the classics of the genre. The heterogeneous scenery emerges, ranging from the terror and overwhelm caused by technological advancements, through subconscious and repressed fears and their visualization, to religious motifs such as possession, which have already been extensively explored. The film delves deeper into the horror film's capacity for self-commentary, as well as an engagement with current forms of transmission and recording possibilities of media in general. At the same time, the high degree of irony, self-referentiality and other classic postmodern motifs and procedures encountered in the contemporary horror genre are taken into account.

Thomas Hörl

TAGS:
KATEGORIEN: FILM UND VIDEO
Copyright:

Bildrecht / Alexander Martinz


Produktionsland

AT : Österreich

Produktionsjahr

2019

Ton

mit Ton

Format

16:9

Farbe

Farbe